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Padel-Point

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    Retail / Store

    Padel-Point im Tennis-Point-Store: Fassade, Schaufenster, Glas und Raum. Der Raum erklärt die Kategorie, nicht den Absender.

    In ArbeitStand 16.10.2026

    01

    Zuerst: Der Store ist Grad 2

    Ein Tennis-Point-Store ist für Padel-Point Grad 2 der Kontextleiter (siehe Court Branding). Der Raum erklärt die Kategorie, nicht den Absender: Wer den Store betritt, denkt Tennis-Point. Ein Padel-Point-Logo irgendwo im Raum erklärt die Padel-Zone nicht.

    • Jede Padel-Point-Fläche im und am Store trägt ihren Absender selbst.
    • Fotomotive, Spannbanner und Glas-Fußzeilen tragen die Wortmarke.
    • Die Fassade gehört Tennis-Point. Padel-Point wird darin sichtbar, als Signal, nicht als Übernahme.

    02

    Hierarchie an der Fassade

    Die Padel-Point-Wortmarke ist nie größer oder prominenter als die Tennis-Point-Kennung an derselben Fassade. Das Tennis-Point-Logo auf Store-Schildern folgt den Tennis-Point-Regeln: dunkle Schilder, ohne Ortszusatz.

    1. Tennis-Point

    Hauptabsender, dominant.

    2. Padel-Point-Wortmarke

    Zweitabsender, klar sichtbar, aber kleiner.

    3. Tagline

    Atmosphärisch oder funktional, optional.

    Fassadentypen

    Die Typen sind nach Prinzip benannt, nicht nach Standort, damit sie übertragbar bleiben. Welcher Store welchen Typ bekommt, legt das Brand Management im Store-Konzept fest.

    TypSituationLösung
    AGelbe Tennis-Point-Fassade mit mehreren FensternPadel-Point-Kennung an einem Fenster außerhalb des Haupteingangs. Die Fassade wird nicht umgebaut, das Hauptschild bleibt Tennis-Point.
    BDunkles Schildband über der FrontBeide Wortmarken auf dem Band, räumlich klar getrennt. Tennis-Point dominiert, Gelb nur im Ball. Kein Lockup, kein Trennzeichen.
    CEin Fenster als SignalPadel-Point ersetzt die 3D-Kennung am vorhandenen Träger dieses Fensters.

    03

    Schaufenster in drei Ebenen

    Das Glas bleibt vermarktbar. Ein Padel-Schaufenster arbeitet in drei Ebenen, Absender und Aussage stehen im selben Fenster.

    EbeneTrägerRegel
    RückwandSpannbanner mit SpielmotivKeine Warenwand. Wortmarke auf dem Motiv.
    WarePodest, SchaufensterpuppeSteht vor dem Spannbanner. Padel ersetzt Tennis vollständig.
    FußzeileFolie am unteren ScheibenrandAtmosphärische Tagline in Fugaz One, mittig darüber die Wortmarke. Sitzt die Wortmarke schon im Fenster (Spannbanner), trägt die Fußzeile nur die Tagline. Eine Tagline je Fenster.
    • Kein Monogramm auf Schaufenstern in Tennis-Point-Stores, weder Outline noch Filled.
    • Kein Spannbanner und keine Folie vor einem Schaufenster mit Auslage, das Fenster würde zugeklebt. Ausnahme: Sichtschutz bei Neueröffnung oder Umbau.
    • Die Fußzeile ist das Grad-2-Leitlayout auf Glas: Absender und Aussage auf derselben Fläche, weil der Raum den Absender nicht erklärt.

    04

    Text und Zeichen auf Glas

    GlasRegel
    Schaufenster im StoreWortmarke und atmosphärische Taglines zulässig (Fußzeile, Kennung). RAISE YOUR GAME nicht auf durchsichtigem Glas.
    Deckendes FolienbandEigener Träger, gilt wie ein Banner. Claim zulässig.
    Glas ohne Produkt dahinter (Sammelbehälter, Trennwand)Großflächige Folierung zulässig, auch gestapelte Statements. Plott bei ruhigem, festem Hintergrund, sonst deckend oder Highlight-Balken. Kein Claim auf durchsichtigem Glas.
    Court-GlasKein Text.
    • Technik: Schrift und Wortmarke als Vinyl-Cut-Folie, Weiß oder Schwarz je nach Durchsicht. Gedruckte Folie nur als Fotomotiv auf zugewiesenen Flächen oder als deckendes Band.
    • Mindestgröße der Wortmarke: 400 mm Breite als Kennung (Typ A und C), in der Fußzeile nach Lesedistanz.
    • Schutzzone wie im Logo-Kapitel, auch auf Glas.
    • Was zeigt das Glas? Ist der Einblick der Zweck (Ware), bleibt die Sichtfläche frei und die Marke geht in ein Band oder an den Rand. Zeigt das Glas kein Produkt, darf großflächig foliert werden.
    • Wechselnder Hintergrund (z. B. steigender Füllstand eines Sammelbehälters): deckend oder Highlight-Balken statt Plott. Die Akzentlinie braucht fast schwarzen Grund, im Highlight-Balken-Modus ersetzt genau eine blaue Balkenzeile die Linie.
    • Highlight-Balken auf Folie: hart, ohne Verlauf, weiße deckende Folie, beginnt an der Trägerkante.
    • Funktion vor Fläche: Einwurföffnungen, Klappen, Griffe und Schlösser bleiben frei, mindestens 3 cm Luft.
    • Rundum durchsichtige Objekte: Plott liest von hinten spiegelverkehrt, deckende Folie zeigt hinten die Klebeseite. Rückseite zur Wand, Konterdruck oder Rückseite frei lassen.

    Hero-Monogramm auf Glas

    Das großformatige Outline-Monogramm über eine ganze Scheibe gibt es nur in Räumen, die Padel-Point selbst gehören (Grad 1, eigene Halle oder eigener Store), nie in Tennis-Point-Stores.

    05

    Fotomotive

    Fotomotive (gedruckte Folie, Spannbanner) in Padel-Zonen und Schaufenstern von Tennis-Point-Stores sind dauerhaft auf zugewiesenen Flächen zulässig und tragen immer die Wortmarke auf dem Motiv. Logofrei bleiben nur Coming-Soon-Folierungen und reine Kampagnenfolien.

    Ersetzt die frühere Regel: kein Hero-Visual im Schaufenster, Kampagnenmotiv höchstens vier Wochen in einem Fensterfeld.

    06

    Blau im Raum

    Blau ist im Raum Akzent, nicht Anstrich. Eine blaue Wand ist kein Padel-Point, ein blauer Akzentstrich auf einem Schild schon.

    • Kategorie-Showcard: Karte im Querformat 450 x 160 mm in Padel-Blau (#0071EA) mit weißer Schrift, am Regal oder an der Lochwand. Sie ist die einzige blaue Fläche im Raum. Das Format ist fest, größere blaue Flächen sind nicht zulässig.
    • Akzentlinie und Indikator-Dreieck bleiben als blaue Akzente zusätzlich erlaubt, auch neben einer Showcard.
    • Alle anderen Schilder: Weiß (#FDFDFD) oder Schwarz (#181818), Schrift in der Gegenfarbe, keine blauen Flächen.
    • Farbverhältnis im Raum: 60 % Neutral (Wände, Boden, Regal), 10 % Akzent (Showcard, Akzentlinie, Indikator-Dreieck, Preislinien, Screen-UI), 30 % Bild.

    07

    Store-Taglines

    Atmosphärische Taglines stehen in Fugaz One, Versalien. Im Store brauchen sie den Absender auf demselben Träger (Fußzeile) oder im selben Sichtfeld. Zwei Lines sind für den Store gesetzt.

    Frag uns. Wir spielen selber.

    Im Store immer zulässig, weil Stores besetzt sind. Einsatz an Fassaden, Dachkanten und in Zonen.

    Hier ist der Shop. Da ist der Court.

    Umkehr der Event-Line „Hier ist der Court. Da ist der Shop.“ Das „da“ muss auf ein Court-Motiv auf demselben oder dem direkt benachbarten Träger zeigen (Fotofolie, Spannbanner). Ohne dieses Gegenüber nicht einsetzen.

    08

    Bewegtbild auf Screens

    Gilt für alle Padel-Point-Screens, im eigenen Store wie in fremden Hallen. Das Schnitttempo ist bewusst nicht geregelt, es hängt vom gezeigten Video ab.

    • Text steht nie still: In Videos mit Schnitten (Text-Karten, Text über Bild) bewegt sich Text nach dem Einflug weiter bis zum Schnitt, etwa als gleichmäßiger Push-in oder Drift. Dezent, Richtwert Skalierung 1 auf 1,025. Reinanimieren und stehen reicht nicht.
    • Ausnahme Info-Display mit langer Standzeit (eine Fläche, die gelesen werden muss, z. B. ein Rabattcode): Text baut sich weich auf und steht dann ruhig. Bewegung kommt aus dem Bild (langsamer Zoom) und aus höchstens einem Catcher pro Durchlauf auf der Kerninformation, z. B. ein Lichtstreifen über den Code.
    • In fremden Hallen zusätzlich Dauer-Branding: Wortmarke oder Kooperations-Lockup über die ganze Laufzeit in einer Ecke, in Mindestgröße (120 px Breite). Text und Logo halten mindestens 5 % Rand zur Bildkante.

    09

    So und nicht so

    So

    • Beide Wortmarken auf einem gemeinsamen dunklen Schildband, räumlich klar getrennt, Tennis-Point dominant (Typ B).
    • Wortmarke auf jedem Fotomotiv und Spannbanner.
    • Eine Tagline je Fenster, die Wortmarke mittig darüber.
    • Blau als Showcard, Akzentlinie oder Indikator-Dreieck.
    • Schrift und Wortmarke auf Glas als Vinyl-Cut in Weiß oder Schwarz.

    Nicht

    • Tennis-Point und Padel-Point in einem Lockup.
    • Trennzeichen zwischen den Marken („x“, „|“) am selben Touchpoint.
    • Padel-Point-Wortmarke größer oder prominenter als Tennis-Point an derselben Fassade.
    • Monogramm auf Schaufenstern in Tennis-Point-Stores.
    • Spannbanner oder Folie vor einem Schaufenster mit Auslage.
    • RAISE YOUR GAME auf durchsichtigem Glas.
    • Blaue Wände, Regale, Böden oder großflächige Farbflächen.
    • Monogramm als Muster oder Tapete.
    • Kunstrasen, Netz-Deko oder andere Padel-Klischees als Gestaltungselement.