
Bildsystem
Das Bildsystem übersetzt die visuelle Haltung in anwendbare Regeln.
Die 3 Bildtypen
Performance im Moment
Der Moment maximaler sportlicher Präsenz: Entscheidung, Bewegung und Reaktion fallen zusammen.
Mindestens 2 von 4: Aktive Bewegung, Körperspannung oder Richtungswechsel, Blickfokus auf die Spielsituation, klare sportliche Handlung
Siegerposen, gestellte Dynamik, Blick in die Kamera, Action ohne Spielkontext
Sportlicher Kern der Marke, höchster Intensitätsanker
Vorher & Nachher
Der Übergang zwischen Alltag und Spiel: Ankommen, Vorfreude, Warmwerden, Nachhall.
Mindestens 2 von 4: Übergangszustand vor oder nach dem Spiel, Bewegung ohne Leistungsdruck, informelle Gesten / sozialer Bezug, klarer Spielkontext
Generische Fitness-Posen, isolierte Athletikbilder, Lifestyle ohne Sportbezug
Erdung der Marke, Zugänglichkeit, Alltag
Gemeinschaft & Interaktion
Padel als gemeinsames Erleben: Abstimmung, Beziehung, Reaktion.
Mindestens 2 von 4: Mehr als eine Person, sichtbare Interaktion, gemeinsamer Fokus, emotionale Reaktion aus dem Spiel heraus
Gruppenposen, Frontalkamera-Jubel, behauptete statt gelebte Gemeinschaft
Sozialer Kern der Marke, Abgrenzung zu Einzelsport-Narrativen

Zeichenlogik-Matrix
| Bildtyp | Logo | Monogramm Outline | Monogramm Filled |
|---|---|---|---|
| Performance im Moment | ✗ | ✗ | ✗ |
| Vorher & Nachher | optional | ✓ | Ausnahme |
| Gemeinschaft & Interaktion | optional | ✓ | dosiert |
Modifikatoren
Produktfokus
Produkt ist bei Padel-Point nie Anlass eines Markenbildes, sondern Teil einer sportlichen Situation.
Raum & Architektur
Der Raum ist bei Padel-Point Arena, nicht Kulisse. Urban, ästhetisiert, sportlich lesbar.
Freier Ausdruck
Freier Ausdruck ist erlaubt, aber nicht planbar. Er ist Bonus, nicht Pflicht. Emotion darf sichtbar sein, darf sich aber nicht selbst feiern.
Segmentierung
Segmentierung ist keine Bildlogik, sondern eine systemische Anforderung. Alle Bildtypen müssen für alle Zielgruppen funktionieren.
Ausnahme: Hero, Kampagne, POS
Für Hero-Motive, Kampagnen-Keyvisuals und POS/Print gilt eine definierte Ausnahme von den Kerntypen-Regeln. Sie erweitert die Presenter-Ausnahme (YouTube) auf physische Werbemittel.
- Frontalblick und Connection zur Kamera sind erlaubt, solange die Emotion echt und gefangen wirkt, nie als gestellte Siegerpose.
- Geplante Reaktions-Momente als Hero-Mechanik: Racket-Twirl, Toss & Catch, fröhlicher Mock-Frust, Celebration aus dem Spiel. Die Geste ist die Idee, die Emotion folgt.
- Im Retail-/POS-Kontext tragen Models echte, im Shop verfügbare Produkte, Produktwerbung statt Logo-Beflockung.
- Weiter tabu: Chill-Posen, Schläger-in-die-Kamera, echter Ärger.
Die drei Bildtypen und glaubwürdige Spielszenen bleiben der Standard für Teaser, Content und alle regulären Flächen.
Ampel-Logik
Leitbild
Prägt Marke. Referenz für neue Inhalte. Hero-Positionen, Kampagnen, Markenaufbau.
Funktional
Unterstützt Commerce und Struktur. Kategorien, Produkt-in-Kontext, Navigation.
Ergänzend
Erweitert Story und Kontext. Behind-the-scenes, Community, Dokumentation.
Qualitäts-Check
Ist ein Bildtyp erkennbar?
→ Kein Markenbild
Erfüllt es mindestens 2 Kriterien des Bildtyps?
→ Bild überarbeiten
Ist die Zeichenlogik eingehalten?
→ Bild überarbeiten
Sind alle Modifikatoren eingehalten?
→ Bild überarbeiten
Freigabe